Raif and Ensaf Nominated for Liberal International Prize For Freedom 2016

Raif and Ensaf Nominated for Liberal International Prize For Freedom 2016

The German Group of Liberal International (DGLI) has nominated Raif Badawi and his wife Ensaf Haidar for the 'Prize For Freedom 2016'.

 

First proposed by Secretary General Manfred R. Eisenbach, the motion has been unaminously approved in recognition of Raif and Ensaf's bravery in standing up for freedom of speech and the freedom of the press.

See the Liberal International announcement here...

In the explanatory memorandum to the LI, the DGLI pointed to the sharp criticism of Badawi's sentence from Amnesty International, the European Parliament, the US Commission on International Religious Freedom, and the former Human Rights Commissioner of the Federal Government and LI President, Markus Loning.

For Liberal International the situation is clear: the draconian punishment of the Saudi Arabian justice system is incompatible with respect for human rights and press freedom.

DEUTSCHE

Raif Badawis mutigen Einsatz ehren

31.08.2015 - 13:45

Die Deutsche Gruppe der Liberal International (DGLI) ist nach wie vor vom Schicksal des liberalen saudischen Bloggers Raif Badawi bestürzt und hat ihn für seine Verdienste um die Pressefreiheit für den Prize for Freedom 2016 der Liberal International nominiert. Die Jahresmitgliederversammlung folgte einstimmig dem Vorschlag des Präsidiums, Raif Badawi und seine tapfere Ehefrau Ensaf Haidar gemeinsam für den Preis zu nominieren. Die Idee ging auf eine Initiative von Generalsekretär Manfred R. Eisenbach zurück.

In der Begründung an die LI verwies die DGLI auf scharfe Kritik am Urteil gegen Badawi von Amnesty International, dem Europäischen Parlament, der US-amerikanischen Commission on International Religious Freedom und dem ehemaligen Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung und LI-Vizepräsidenten, Markus Löning. Für die Liberalen ist klar: Die drakonische Strafe der saudi-arabischen Justiz ist mit der Achtung von Menschenrechten und Pressefreiheit nicht vereinbar.

Hintergrund

Badawi wurde zu zehn Jahren Haft und 1000 Peitschenhieben verurteilt, weil er als Gründer der Plattform "Free Saudi Liberals" sein Menschenrecht auf Meinungsfreiheit wahrgenommen hat. Seine Ehefrau, die mit den drei gemeinsamen Kindern in Kanada Asyl erhalten hat, kämpft weiter auf internationaler Ebene für die Freilassung ihres Mannes. Das Buch Badawis unter dem Titel "1000 Peitschenhiebe. Weil ich sage, was ich denke", erschienen 2015 im Ullstein Verlag, nennt die "FAZ"ein "großes Buch", und die "Welt" zählt es zu den "Texten der Aufklärung".

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